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BILENU bei der Initiative Teilen

Letztes Wochenende fand das Frühjahrstreffen der Initiative Teilen statt. Die Initiative Teilen ist ein gemeinnütziger Verein, der innerhalb der bischöflichen Studienförderung Cusanuswerk existiert. Der Verein bietet ein Forum für entwicklungspolitische Diskussionen und unterstützt verschiedene Projekte in den sogenannten Entwicklungs- oder Schwellenländern.

Bei dem Treffen wurden Projekte vorgestellt, die sich in diesem Jahr für eine Unterstützung bewerben. Dazu zählen auch wir mit dem Projekt „Elimu ni Ubele! – Bildung ist Zukunft!“, bei dem es um die Finanzierung der Schulgebühren für den Besuch der Sekundarschule von drei Jungen und zwei Mädchen in Dar-es-Salaam geht. Die Fünf haben 2014 erfolgreich das KIZITO-Jahr bei den Missionsschwestern der weißen Frau von Afrika absolviert. Nun besuchen sie schon seit einem Jahr die Ubungo Modern Secondary School durch ein Stipendium von BILENU. Gemeinsam mit der Förderung der Initiative Teilen können wir die weiteren Schulgebühren der Fünf bis zu ihrem Abschluss garantiert übernehmen.

Das Treffen war nicht nur für die Vorstellung unseres Projektes lohnenswert. Das Kennenlernen der anderen Projekte und die Gespräche mit den Vertreter*innen der anderen Projekte und Initiativen waren sehr inspirierend. So konnten zum Beispiel neue Ideen und Anregungen für eine fruchtbarere Zusammenarbeit in den Partnerländern gesammelt werden.

Auch wenn ich für BILENU nur an einem Tag anwesend sein konnte, blicke ich auf eine beeindruckende Zeit zurück, in der deutlich wurde, wie Ideen und Visionen Wirklichkeit werden können.

An dieser Stelle ein riesiges Dankeschön an die Mitglieder der Initiative Teilen! Ein Dank, für das Wochenende und im Besonderen an Eure Arbeit, die zeigt, wie gemeinsam große Ziele erreicht werden können!

Weitere Infos zu der Initiative Teilen gibt es hier:
www.initiativeteilen.de

Was ist eigentlich Entwicklungszusammenarbeit und was hat das mit uns zu tun?

Am 10. März beschäftigten sich Schüler*innen der sechsten Klasse mit diesen Fragen. Sie wurden aufgefordert die gesamte Weltbevölkerung zu repräsentieren. Also verteilten sie sich auf die verschiedenen Kontinente: Während ein Junge sich in „Europa“ recht einsam vorkam,  mussten die Kids in „Asien“ fast kuscheln, um mit dem Platz hinzukommen. In der nächsten Runde wurden sie aufgefordert den vorhandenen Reichtum in Form von Stühlen unter sich zu verteilen. Schon ein blödes Gefühl, sich seinen Stuhl mit zwei oder mehr Schüler*innen teilen zu müssen, während ein andere sich alleine auf vier Stühlen ausbreiten kann…

Im Anschluss an diese Erfahrung sprachen wir über die Entwicklungsziele, die am 25. September 2015 auf dem UN-Gipfel in New York verabschiedet wurden. Gleichzeitig überlegten wir uns, auf welche Art und Weise, wir vor Ort oder zumindest in Deutschland zum Erreichen einiger dieser Ziele beitragen können.

Bildquelle: Verband Entwicklungspolitik Niedersachsen e.V. (2016): SDGs Fibel – Weltwunder! Wandel statt Wachstum
Bildquelle: Verband Entwicklungspolitik Niedersachsen e.V. (2016): SDGs Fibel – Weltwunder! Wandel statt Wachstum

Den Abschluss bildete ein Spiel, in dem Thesen aufgestellt wurden, denen die Schüler*innen entweder zustimmen oder widersprechen konnten. Am Ende der Stunden merkten die Schüler*innen an, dass es uns nicht egal sein kann, was auf der anderen Seite der Welt passiert. Sie nahmen sich vor, in den kommenden Wochen weiter darüber nachzudenken, wie sie selbst die Welt ein kleines bisschen verändern können. Ich denke, die Projektstunde, in deren Rahmen auch diese Einheit stattfand, gibt den Schüler*innen auch die Möglichkeit einige Ideen umzusetzen.

An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an die Sekundarschule Höxter Am Bielenberg!

Passend zu diesem Thema:
Das Projekt Weltwunder! Wandel statt Wachstum vom Verband Entwicklungspolitik Niedersachsen:
http://www.ven-nds.de/projekte/weltwunder

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